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Am 11. Dezember 2010 spielten Hundreds in der Dresdner Scheune, weshalb niemand – von den treuesten Freunden abgesehen – zu einem Konzert kam, das auch an diesem Tag war, nur auf der anderen Seite der Elbe: Molde aus Herzberg/Finsterwalde gastierten an der kleinen Theater-Bühne der Technischen Universität. Dieses Konzert vor einer handvoll Freunde war unsere erste Begegnung mit einer Band, die fortan einfach dazugehörte. Seit diesem Tag vor ca. 5 Jahren – es hat geregnet – wollten wir gemeinsam eine Platte machen; seit diesem Tag warteten wir, diskutierten wir und fieberten mit. Bis nun – nach mehrmaligen Anläufen, Verwerfungen, Hoffnungen, Frustrationen und einer Unmenge Experimente in wechselnden Versuchsanordnungen – eine Platte vor uns liegt, die sich anfühlt wie ein Wiedersehen mit einem/r alten Bekannten. Man kennt das ja, etwas »Neues« als merkwürdig vertraut zu erleben. So ist Brom für uns eine Art Familienalbum geworden, die Geschichte eines gemeinsamen Werdens. Musikalisch irgendwo zwischen Postpunk, Noise und Indie (sofern das Wort heute noch erlaubt ist) erzählt uns Molde darin allerhand über das Suchen und Finden von Klang- oder etwas fescher ausgedrückt Soundvorstellungen und das Problem einer eigenen Sprache als Mit- und Gegeneinander mehrerer Stimmen. Diese Geschichte ist Brom, eine eigentümliche Polyphonie von Krach, Pop, großen Gesten und kleinen Überlegungen, Furore und der heimlichen Leidenschaft, Skispringen im Fernsehen anzusehen.
Tracklist
1. Farbsehen
2. Dübrichen
3. Noriaki Kasai
4. Werenzhain
5. Brooklyn
6. Kristiansund
7. Masahiko Harada
8. Lisabon
9. Kazuyoshi Funaki
Recorded by Ch. Ramisch & Molde
Editing by Christian Ramisch
Mixing by Felix-Florian Tödtloff
Mastering by Daniel Husayn
Cover by Pauline Jahn
Artwork by Patrick Martin
Mikrokleinstgarten, Berlin 2015.
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Artikelnummer: MKG015 Kategorie:

Beschreibung

Am 11. Dezember 2010 spielten Hundreds in der Dresdner Scheune, weshalb niemand – von den treuesten Freunden abgesehen – zu einem Konzert kam, das auch an diesem Tag war, nur auf der anderen Seite der Elbe: Molde aus Herzberg/Finsterwalde gastierten an der kleinen Theater-Bühne der Technischen Universität. Dieses Konzert vor einer handvoll Freunde war unsere erste Begegnung mit einer Band, die fortan einfach dazugehörte. Seit diesem Tag vor ca. 5 Jahren – es hat geregnet – wollten wir gemeinsam eine Platte machen; seit diesem Tag warteten wir, diskutierten wir und fieberten mit. Bis nun – nach mehrmaligen Anläufen, Verwerfungen, Hoffnungen, Frustrationen und einer Unmenge Experimente in wechselnden Versuchsanordnungen – eine Platte vor uns liegt, die sich anfühlt wie ein Wiedersehen mit einem/r alten Bekannten. Man kennt das ja, etwas »Neues« als merkwürdig vertraut zu erleben. So ist Brom für uns eine Art Familienalbum geworden, die Geschichte eines gemeinsamen Werdens. Musikalisch irgendwo zwischen Postpunk, Noise und Indie (sofern das Wort heute noch erlaubt ist) erzählt uns Molde darin allerhand über das Suchen und Finden von Klang- oder etwas fescher ausgedrückt Soundvorstellungen und das Problem einer eigenen Sprache als Mit- und Gegeneinander mehrerer Stimmen. Diese Geschichte ist Brom, eine eigentümliche Polyphonie von Krach, Pop, großen Gesten und kleinen Überlegungen, Furore und der heimlichen Leidenschaft, Skispringen im Fernsehen anzusehen.
Tracklist
1. Farbsehen
2. Dübrichen
3. Noriaki Kasai
4. Werenzhain
5. Brooklyn
6. Kristiansund
7. Masahiko Harada
8. Lisabon
9. Kazuyoshi Funaki
Recorded by Ch. Ramisch & Molde
Editing by Christian Ramisch
Mixing by Felix-Florian Tödtloff
Mastering by Daniel Husayn
Cover by Pauline Jahn
Artwork by Patrick Martin
Mikrokleinstgarten, Berlin 2015.

Zusätzliche Information

Formate

CD, LP, WAV

WK